Die Anfänge der ILE-Region: Nördliches Harzvorland+ und ILEK 2007-2013

Als sich Vertreter der Landkreise Wolfenbüttel und Goslar zusammen mit den Bürgermeistern von Samtgemeinden und Gemeinden im Spätsommer 2006 an einen Tisch setzten, um über ländliche Entwicklungsperspektiven zu sprechen, war dies die Geburt der Region „Nördliches Harzvorland“. Der gemeinsame Weg begann mit einem bürgerorientierten Planungsprozess, einem sogenannten "Integrierten Ländlichen Entwicklungskonzept" (ILEK). Nach zehnmonatiger ILEK-Arbeit war klar, wohin die Reise gehen sollte und wie: die gemeinsame Strategie zur Zukunftssicherung und geeignete Maßnahmen waren mit über 150 Akteuren aus allen beteiligten Kommunen entworfen worden. Über 100 Ideen für Projekte zur Verbesserung des Lebens und Wirtschaftens in der Region sind ein eindrucksvolles ILEK-Ergebnis. Salzgitter zog mit weiteren über 60 Projekten nach, hier waren nochmals 120 Akteure direkt beteiligt. Gemeinsam wurde man zur ILE-Region Nördliches Harzvorland+.
Ob Bürgerinnen und Bürger, Vertreter der öffentlichen Verwaltung, private Unternehmen, Vereine, Verbände, Landwirtschaft - alle zogen an einem Strang, damit der ländliche Raum eine Zukunft hat.

Im Laufe der ILE-Zusammenarbeit in der Förderkulisse 2007-2013(+) gelang es so, allein aus Fördermitteln der Landentwicklung über 4,5 Millionen Euro in die Region zu holen. Dies entspricht einer Investitionssumme von 11,3 Millionen Euro. Gefördert wurden damit 343 Projekte in der gesamten Region. Ein voller Erfolg!

Gemeinsame Entwicklungsziele, nachhaltige Projekte und - vor allem - Menschen: Das waren und sind die ILEK-Zutaten im Nördlichen Harzvorland.
Samtgemeinde Baddeckenstedt (Baddeckenstedt)
Samtgemeinde Elm-Asse (Elm-Asse)
Stadt Goslar / Stadtteil Vienenburg (Goslar)
Gemeinde Liebenburg (Liebenburg)
Samtgemeinde Lutter am Barenberge (Lutter am Barenberge)
Samtgemeinde Oderwald (Oderwald)
Salzgitter (Salzgitter)
Gemeinde Schladen-Werla (Schladen-Werla)
Stadt Wolfenbüttel (Wolfenbüttel)
REM (Überregional)