Etwa 60 % der gesamten Regionsfläche wird landwirtschaftlich genutzt, vor allem für Zuckerrüben- und Weizenanbau. Fruchtbare, kalkhaltige und lössbedeckten Böden prägen die Region. Mischwaldgebiete und intensiv genutzte landwirtschaftliche Flächen wechseln sich ab. In den letzten Jahren wurde die landwirtschaftliche Produktpalette vor allem im Bereich „Regenerative Energien“ ergänzt: Neben dem Anbau von Energiepflanzen, wie beispielsweise Mais, gehört dazu auch der Betrieb von Biogas, Solar- und Windkraftanlagen.

Der Erhalt und die Weiterentwicklung der Kulturlandschaft ist gemeinsames Ziel der ILEK-Kommunen. Außerdem wollen sie einen wesentlichen Beitrag zum globalen und regionalen Klimaschutz leisten - als „Klimaschutzregion Nördliches Harzvorland“. Eine regionsübergreifende Klimaschutzinitiative zeugt von dieser Dynamik. Im Jahr 2012 wurde in Zusammenarbeit als ILE-Region ein Integriertes Klimaschutzkonzept aufgestellt. Dieses gab den Anstoß für umfassende Klimaschutzaktivitäten sowie eine umfangreiche regionale und überregionale Netzwerkbildung. Die Erfolge dieser Zusammenarbeit zeigen sich in der Umsetzung von Projekten direkt vor Ort: einige Kommunen rüsteten beispielsweise die Straßenbeleuchtungen auf LED um.