Das Nördliche Harzvorland ist überwiegend ländlich geprägt und zählt zu den ältest besiedelten Teilen Mitteleuropas. Typisch sind große und engständige Haufendörfer, die vielfach noch ein in sich geschlossenes Dorfbild aufzeigen und von der landwirtschaftlichen Ausrichtung der Region zeugen. Im niedersächsischen Vergleich ist die Region dünn besiedelt. Eine Ausnahme bildet hier der ländliche Bereich der Stadt Wolfenbüttel im Übergang von der kleinstädtischen zur dörflichen Siedlungsstruktur.

Generell wandeln sich die bäuerlich geprägten Siedlungen, Haushalte mit landwirtschaftlichem Erwerb nehmen stetig ab. Viele Dörfer werden zu Auspendler-Wohnsiedlungen: Die Arbeitsstätten der Dorfbewohner befinden sich vielfach an den Industriestandorten rund um die Oberzentren Braunschweig-Wolfsburg-Salzgitter.