Projektaufruf: Bis zum 22. September Projektideen einreichen

Bis zum 22. September 2025 können Vereine, Verbände, Kommunen, bürgerschaftlich engagierte Gruppen und Privatpersonen ihre Projektideen einreichen. Im Dezember 2025 berät die Lokale Aktionsgruppe (LAG), welche Projekte LEADER-Mittel erhalten. Die LEADER-Förderung wird oftmals zusätzlich um Mittel aus dem sogenannten Kofinanzierungspool der LEADER-Region ergänzt. Dadurch können bei qualitativ besonders hochwertigen Projekten, z.B. von gemeinnützigen Vereinen die gesamten Nettokosten abgedeckt werden. Wichtig ist, dass die Projektträger die Vorfinanzierung des Projekts übernehmen können.

Die zu fördernden Projekte sollten eine hohe Umsetzungsreife aufweisen, das heißt, alle wesentlichen Projektdetails (Was soll wo, warum, von wem und zu welchen Kosten umgesetzt werden?) sollten klar definiert und in einer Projektskizze festgehalten sein. Eine erste Einschätzung, ob Projektideen über LEADER förderfähig sind sowie alle notwendigen Informationen zur Förderung erhalten Interessierte in einer kostenlosen Beratung durch das Regionalmanagement:: Elena Rautland (Tel. 0511/3407 277, elena.rautland@sweco-gmbh.de) und Mareike Wiese (0511/3407 222, mareike.wiese@sweco-gmbh.de).

Die Vielfalt der LEADER-Projekte und förderfähigen Maßnahmen zeigt sich in den Initiativen, für die seit 2023 Fördermittel freigegeben wurden:

  • Der Bau, Umbau oder die Sanierung von Begegnungs- und Betreuungsräumen wie z.B. Dorfgemeinschaftshäuser und -treffpunkte sind klassische LEADER-Projekte. Dazu zählen auch Anschaffungen von Mobiliar wie Tische, Bänke, Bolzplatztore und Tischtennisplatten. Auch für den Erwerb und die Sanierung eines Museumsgebäudes, die Sanierung von Freibädern sowie die Neugestaltung von Parkplätzen und Lehrpfaden stellte die LEADER-Region Mittel bereit. Für Projekte im Bereich des organisierten Sports ist ein innovativer und gesellschaftlicher Mehrwert entscheidend.
  • Im Themenbereich Umwelt und Landwirtschaft unterstützte die LEADER-Region die Anschaffung von Küchenausstattung für die Herstellung regionaler Produkte, Umweltbildungsmaterialien und die Schaffung einer Lernwerkstatt auf einem Erlebnisbauernhof.
  • Soziale und integrative Projekte fanden ebenfalls Unterstützung, darunter eine Kontaktstelle für soziale Fragen wie Alltagsbegleitung, der Einbau eines Treppenlifts oder Social-Media-Kampagnen zur Image-Stärkung der regionalen Dörfer.

Die Bandbreite von möglichen LEADER-Projekte ist groß und mit der Auflistung längst noch nicht abgeschlossen. Sie sollten der Gemeinschaft oder der Öffentlichkeit – also den Bürgerinnen und Bürgern sowie den Besuchenden der Region – zugutekommen und eine Mindestförderung von 3.000 € beispielsweise für Vereine erreichen. Ziel ist es, den ländlichen Raum in folgenden Bereichen attraktiver zu gestalten:

  • Miteinander leben und arbeiten im ländlichen Raum
  • Orte mit Zukunft – generationengerecht, barrierefrei und klimafreundlich
  • Ressourcen schützen, regionale Wertschöpfung ermöglichen
  • Willkommen in der Freizeit-, Erlebnis- und Kulturregion
  • Regionen gemeinsam denken und vernetzen